Toxische Beziehungen

Was ist eine “toxische Beziehung”?

Eine toxische Beziehung, bzw. Partnerschaft, ist eine Verbindung, die von einem unausgeglichenen Machtverhältnis lebt. Es ist eine “parasitäre” Beziehung, in der einer in der Regel leidet und gibt und der andere nimmt. Auch wenn das unter einem Deckmantel von Vorwänden und Begründungen nicht selten von beiden verdeckt wird.

Das “Opfer” verleugnet meist ebenfalls das deutliche Ungleichgewicht, weil es “abhängig” ist.

Der “Täter” verleugnet es, weil er sonst sein Opfer verliert und ein neues geeignetes Opfer suchen muss.

Mit “Liebe” hat das wenig zu tun. Das Gefühl der Liebe ist meist nur der Seelenschmerz und die Angst, sich daraus zu lösen.

Abhängigkeit in toxischen Partnerschaften

Wie kann es sein, dass ein “Opfer” sich freiwillig in eine solche toxische Situation begibt und abhängig wird?

Meist haben beide eine ähnliche Systematik schon in ihrer Kindheit mit ihren Eltern erlebt und empfinden das Gefühl der Geborgenheit, wenn sich dieses Muster nun zuverlässig wiederholt. Das Gehirn schüttet abwechselnd anregende, dann beängstigende und dann wieder beruhigende Hormone aus. Dieser ständig sich wiederholende Cocktail, macht süchtig, wie man wissenschaftlich heraus gefunden hat. Die ganz klar toxische Situation macht “high”.

Das Opfer denkt sich immer weiter in den toxischen Täter hinein, um ihn zu verstehen und ihn von “unten” subtil zu beeinflussen (Kontrollbedürfnis), weil es spürt, dass das, was da geschieht auch gefährlich ist und deutet diese Angst als “Verlustangst”. Es ist auch eine Verlustangst. Denn wenn das Opfer als Kind nicht Anpassungsstrategien gefunden hätte, wäre es existenziell bedroht gewesen. Dieses Muster ist heute noch aktiv und funktioniert noch wie früher, weil es nicht geheilt ist.

Stockholm Syndrom

Wenn es lange genug anhält und das Opfer sich lange genug in die kranken Strukturen des toxischen Täters hinein gedacht hat, hat es soviel Mitgefühl und Energie investiert, dass es mit dem Täter quasi verschmilzt. Es bildet sich dann nicht selten ein Stockholm Syndrom. Das Opfer gibt den Eigenschutz immer mehr zu Gunsten des Täters auf. Entschuldigt kranke, toxische Verhaltensweisen, die ein gesunder Mensch, nicht entschuldigen würde und gibt sich und die eigenen Grenzen immer mehr auf.

Ein Stockholm Syndrom macht es immer schwerer, sich zu trennen. Denn die Ich-Auflösung des Opfers ist so weit voran geschritten, dass der Focus nur noch beim Täter liegt. Das Opfer hat das Gefühl, ohne ihn nicht mehr leben zu können. Denn bei einer Trennung oder zuviel Distanz empfindet das Opfer Entzugserscheinungen.

Wie kommt es zu diesen Entzugserscheinungen?

Es ist wie bei einem Junkie. Der ständige Hormon-Cocktail im Gehirn hat süchtig gemacht und der Körper schlägt Alarm, wenn der Cocktail ausbleibt. Das Opfer ist süchtig nach dem toxischen Partner und den toxischen Situationen, auch wenn das Opfer sich dessen nicht bewusst ist.

Wenn sich das Opfer nicht trotzdem irgendwann trennt und nicht durch den Entzug hindurch geht. Wird es mehr und mehr an Energie und Kraft verlieren und am Ende zerstört von der toxischen Partnerschaft und Situation. So wie bei jeder anderen Suchterkrankung auch.

Persönlichkeitsstörungen

Meist ist der toxische Täter ein Mensch mit stärkeren Persönlichkeitsstörungen.

  • Narzissmus
  • Histrionische Persönlichkeiten
  • Zwanghafte Persönlichkeiten
  • Sadismus
  • Empathieschwäche oder sogar Empathielosigkeit
  • Reflektionsschwierigkeiten oder sogar Reflektionsunfähigkeit

Was genau geschieht, wenn du mit einer solchen Situation zu mir kommst?

Beziehungsmuster

Wir schauen uns zusammen die Grundstruktur an.

Wie kam es dazu, dass du in diese Situation geraten bist? Welche Parallelen gibt es zu deiner Kindheit? Wie stark ist deine eigene Sucht dabei mittlerweile?

Co-Abhängigkeit

Das Opfer ist meist co-abhängig. Die Anlage ist in der Kindheit zu suchen und hat sich vielleicht durch toxische Beziehungen verstärkt.

Zuerst wird es wichtig sein, dass du verstehst, dass das Problem in dir liegt und die Co-Abhängigkeit das Kernproblem ist.

Auch ein Co-Abhängiger muss zuerst aus der Verleugnung heraus und erkennen, dass er die Kontrolle (wie jeder Süchtige) über sein Leben verloren hat und Hilfe braucht.

Wir schauen, ob ich dir alleine helfen kann oder ob du parallel eine Therapie machen solltest.

Entzug

Ohne Entzug keine Freiheit.

Auf diesem Weg, deine sozialen Beziehungen zu klären, innere und äußere Verstrickungen zu lösen und zu klären, kann ich dich begleiten. Wenn du dich klar für dich selbst entscheiden möchtest und diesen Weg gehen magst, auch wenn er anfangs steinig ist.

Ein Leben in Freiheit ist möglich!

Jede Veränderung braucht das Eingeständnis, dass sich etwas ändern muss und die Bereitschaft, diesen Weg auch zu gehen.

Befreie dich aus deiner toxischen Beziehung

Seit 1989 helfe ich Menschen, sich aus toxischen Partnerschaften zu befreien, die alten Muster zu überwinden, die dazu führten, dass die Person sich die Menschen sich darauf eingelassen haben und ihr Mind-Set so zu ändern, dass sie frei werden, sich selbst zu lieben. Damit kannst du die Partnerschaft anziehen, die auch wirklich zu deiner Seele passt. Arbeit an deinem Mind Set in NRW, Ruhrgebiet, Dortmund, Essen, Bochum, Gelsenkirchen, Recklinghausen,Hamm, Köln, Bonn, Düsseldorf, Duisburg, Moers, Neuss, Göttingen, Aachen, Bergisch Gladbach, Hannover, Hildesheim, Saarbrücken, Siegen, Münster, Osnabrück, Paderborn, Bremen, München, Nürnberg, Würzburg, Berlin, Frankfurt am Main, Leipzig, Dresden, Wuppertal, Karlsruhe, Wiesbaden, Hamburg, Österreich und Schweiz.

Auch die telefonische Arbeit ist aus der Ferne per Skype oder Telefon genauso wirksam.

Löse dich von den kranken Mustern, die du in deiner Kindheit gelernt hast. Und finde in die Quelle der Selbstliebe!

Nicole S. Ranke
Life Coach seit 1989

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